Duo Jens-Uwe Popp & Jochen Roß

(Abschlussveranstaltung / Die musikalische Lesung: Dante – „Die Göttliche Komödie“ / Sonntag, 29. August 2021 / Beginn: 18.30 Uhr / Einlass: 18.00 Uhr)

Seit 1997 spielen der Gitarrist Jens-Uwe Popp und der Mandoline-Spieler Jochen Roß gemeinsam im Duo.Popp.Roß. Beide Musiker verbindet die grenzenlose Freude am Zuspielen, Vertiefen, Verwerfen und Entwickeln musikalischer Gedanken und so reisen sie gemeinsam durch Raum und Zeit.

Jens-Uwe Popp, geboren 1967 in Rendsburg, begann im Alter von sechs Jahren klassische Gitarre zu spielen. Er studierte in Lübeck und Hamburg und gewann schon bald mit seinem Duopartner Michael Bentzien im Hamburger Gitarrenduo mehrere erste Preise bei Internationalen Kammermusikwettbewerben. Die Kammermusik blieb auch nach seinem Studium für ihn prägend. Er arbeitete und konzertierte mit Musikern wie Giora Feidman, Efim Jourlst, Jochen Roß und Avi Avital. Von besonderer Bedeutung war die Begegnung mit David Orlowsky und Florian Dohrmann, mit denen er von 2005 bis 2019 das David Orlowsky Trio bildete, welches zweimal den Echo Klassik gewinnen konnte. Neben zahlreichen Konzerten, unter anderem in der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London und dem Concertgebouw in Amsterdam, prägte diese Zusammenarbeit auch sein Schaffen als Komponist: Viele seiner Kompositionen entstanden für das Trio, außerdem auch Werke für die klassische Sologitarre.

Jochen Roß, geboren 1976 in Kassel, kam mit neun Jahren zur Musik und spielte an der Seite seines Großvaters und seiner Mutter Mandoline im Mandolinen- und Gitarrenverein Wickenrode. Kurze Zeit später kam das Klavier als weiteres Instrument dazu. Nach der Schulzeit studierte er klassische Mandoline und Klavier in Hamburg. Es folgte ein Aufbaustudium im Fachbereich „Alte Musik“ bei dem Lautenisten und Echo-Preisträger Joachim Held. Jochen Roß wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet und gewann im Jahre 1999 den renommierten Wettbewerb für Mandoline solo in Schweinfurt. Im Jahr 2003 war er ein halbes Jahr Lehrer für Mandoline und Musiktheorie in Schottland und arbeitete mit dortigen Musikern zusammen. Seit Herbst 2003 unterrichtet er an der Neuen Musikschule in Buxtehude bei Hamburg.

Zwei Seelen – vier Hände – ein Klang: Außergewöhnlich das innere Verständnis der beiden. Mit geschlossenen Augen glaubte man ein Instrument zu hören, das es gar nicht gibt: Wie eine Gitarre mit zwei Registern. Das Fundament vom großen Instrument, Melodien und Verzierungen von der kleineren, heller klingenden Mandoline. […] Bewundernswert auch die Ruhe und Intensität, mit der die beiden das Publikum entschleunigten. […] Musik mit tief bewegendem Ausdruck und Zupfkunst auf höchstem Niveau.
[Schleswig Holsteinische Landeszeitung]


Jochen Roß & Jens-Uwe Popp