Dorota Stroińska

Übersetzerin ins Polnische und aus dem Polnischen

(Das Tischgespräch I / Samstag, 29. August 2020 / Beginn: 16.30 Uhr / Einlass: 16.00 Uhr)

Dorota Stroińska wurde 1965 in der polnischen Stadt Poznań geboren. Mitte der 1980er Jahre kam sie für das Studium eines Germanistiksemesters an die FU nach Westberlin. Sie blieb und lebt seit 1986 in Berlin. Das Studium der Germanistik und Slawistik schloss sie nach einer weiteren Station an der Columbia University in New York mit dem Magisterexamen ab.

Seit 1994 arbeitet sie als freiberufliche Literaturübersetzerin aus dem Deutschen ins Polnische und übersetzte so bekannte Autoren wie Lutz Seiler, Christian Kracht, Sibylle Lewitscharoff, und Rüdiger Safranski ins Polnische. Umgekehrt übertrug sie Bücher des polnischen Autors Wojciech Kuczok ins Deutsche.

Grenzgänge zwischen den Kulturen gehören für sie als Polin und „gelernte“ Berlinerin zum gelebten Alltag und haben ihren Werdegang als Literaturübersetzerin und Kulturvermittlerin geprägt. Viele Jahre arbeitete sie im Referat Mittel- und Osteuropa der Friedrich Ebert Stiftung sowie als Projektleiterin in der S. Fischer Stiftung. Sie ist u.a. Mitglied des Verbandes deutschsprachiger Übersetzerinnen und Übersetzer (VdÜ), des polnischen Übersetzerverbandes und der Weltlesebühne e.V.


Dorota Stroińska